Archiv für Februar 2009

Kursergebnis „Handsticken auf handgefärbten Stoffen“

Samstag, 14. Februar 2009

Ein weiteres Ergebnis aus dem Online-Kurs „Handsticken auf handgefärbten Stoffen“ mit Gabi Mett hat Daniela eingeschickt. Ist es nicht bewundernswert, was man alles aus „kleinen Musterstücken“ die man in einem Kurs angefertigt hat alles gestalten kann? Zumal man im Kurs selbst noch gar nicht wusste, was daraus werden könnte.

Wandquilt von Daniela

Liebevolle Kleinigkeiten

Freitag, 13. Februar 2009

Nach dem sich einige Kursteilnehmerinnen des Online-Kurses „Handsticken auf handgefärbten Stoffen“ mit Gabi Mett die Frage gestellt hatten: „Was mache ich aus meinen Musterstücken und Entwürfen aus diesem Kurs?“ … war Rela sehr fleißig und möchte hier ein paar Ergebnisse einer möglichen Verwendung vorstellen.

Kursergebnisse von Regina in Form von Schachteln mit gestalteten Deckeln

“Totenmaske”

Freitag, 13. Februar 2009

Ein Beitrag von Susanne

Diese Stickerei hat sich bei mir so entwickelt nach dem Kursus mit Gabi Mett.
Das Material ist selbstgefärbt. Es handelt sich um altes Leinen, türkisgefärbt im Hintergrund, die Maschinenstickerei ist auf einem Synthetikfilz (Putztuch) auch selbst gefärbt, entstanden.
Dann habe ich noch einiges mit der Hand überstickt, Perlen miteinbezogen und als Fremdmaterial wurde eine Expanderpaste einbezogen.
Natürlich ist es kein Kursusergebnis - aber der Kurs hat mich natürlich sehr inspiriert.

Totenmaske - Größe: 21 x 27 cm
Wandquilt von Susanne

Kursergebnis „Entwurfsgestaltung mit Wiederholung von Motiven“

Freitag, 13. Februar 2009

Dieses Kursergebnis hat Jannette aus Luxemburg eingeschickt.
Sie war Teilnehmerin des ersten Online-Kurses mit Barbara Blattl (Entwurfsgestaltung mit Wiederholung von Motiven).
Vielen Dank an Jannette

Wandquilt von Jannette

Quilt Nationale 2005

Freitag, 13. Februar 2009

In den Staaten gibt es viele Gelegenheiten für Quilter, an Wettbewerben teilzunehmen. Das Angebot ist groß, ganz gleich ob man sich zu den Traditionalisten oder den Modernen zählt. Wettbewerbe gibt es auf allen Ebenen: locale, überregionale und internationale. Dementsprechend anspruchsvoll ist auch das Niveau der Arbeiten. Doch jeder Quilter der seine Arbeit ernst nimmt, träumt davon, einmal in Ohio dabei zu sein, einmal zu den Auserwählten zu gehören, die es geschafft haben, in der DAIRY BARN seine Arbeit der Öffentlichkeit im Rahmen der QUILT NATIONALE präsentieren zu können.

Was ist die QUILT NATIONALE?

Vor mehr als 25 Jahren wurde diese Ausstellung mit Hilfe von Nancy Crow, eine der führenden, modernen Textilkünstlerinnen der USA, ins Leben gerufen. Alle 2 Jahre findet dieses Ereignis statt, bei dem moderne innovative Quiltarbeiten aus aller Welt von Preisrichtern auserwählt werden.
Die Quilt Nationale 05 ist die 14. Ausstellung in dieser Serie. Dazu sind mehr als 1220 Dias von 558 Künstlerinnen aus 21 Nationen eingeschickt worden. Die Preisrichter hatten 3 Tage Zeit, in einem anonymen Verfahren ihre Selection von 80 Arbeiten zu bestimmen.
Von leuchtenden Kakophonien ausschweifender Farben bis zu monochromen subtilen Gradierungen, von Szenen und Geschichten hin zu geometrischen Phantasiegebilden, von unzähligen Stichen handgenäht bis zu handgefärbten Stoffschichten und Druckprozessen „ein wahres Spektrum an moderner Ausführung“ dies wird den Besuchern geboten, wenn Ende Mai die Türen der DAIRY BARN zur Ausstellung geöffnet werden.
Die DAIRY BARN ist eine alte ehemalige Molkereifarm in Athens/Ohio, die eigens dafür als „Southeastern Ohio Cultural Arts Center“ vor 25 Jahren renoviert worden ist.

Linda Colsh
Everberg, Belgium
Lost Rites - 42 x 54 inches (107 x 137 cm)

Harumi Iida
Kamakura, Kanagawa, Japan
Step by Step - 47 x 47 inches (120 x 120 cm)

Janet Lipkin
Richmond, California USA
In Search of Nothing - 52 x 42 inches (132 x 107 cm)

Jane Sassaman
Chicago, Illinois USA
Forgotten Garden - 29 x 52 inches (74 x 132 cm)

Robin Schwalb
Brooklyn, New York USA
Beijing - 85 x 77 inches ( 216 x 196 cm)

Ein Bericht von Marion Caspers, Chicago

Zweiklang

Freitag, 13. Februar 2009

Textile Gedankenspiele zwischen Judith Mundwiler und Gabi Mett
20.6. bis 31.10.2006

Verlängerte Ausstellung im Tagungszentrum Leuenberg, Hölstein BL Die Ausstellung Zweiklang wurde neu arrangiert. Das heißt, die verkauften Bilder wurden abgehängt und mit anderen Arbeiten ersetzt.

Die Freundschaft zwischen den Textilkünstlerinnen Judith Mundwiler und Gabi Mett begann im Jahre 2002. Ihnen wurde mitgeteilt, dass sie auf der großen Quiltveranstaltung im Elsass gemeinsam in einem Raum ausstellen würde. Nach einem ersten Briefwechsel beschlossen sie, Material auszutauschen und für die Ausstellung eine Arbeit aus dem Material der anderen herzustellen. Man entdeckte viele Gemeinsamkeiten und nach dem großen Anklang, den die Künstlerinnen mit ihrer Ausstellung fanden, war ihnen klar, dass man weiterhin den Kontakt und die Zusammenarbeit pflegen wollte.
Vor einem Jahr begann dann die Planung für die Ausstellung in der Schweiz im Tagungszentrum Leuenberg. Beide Künstlerinnen hatten den Wunsch, neben eigenen Arbeiten auch ein gemeinsames Projekt zu planen und durchzuführen. Sechsmal wechselten Worte und Material zwischen den beiden Frauen. Zu jedem Wort entstand eine Arbeit von Judith Mundwiler und eine von Gabi Mett, sodass am Ende zwölf Arbeiten zu sehen waren, die bei diesem Projekt entstanden.. Dieser Zweiklang gab der Ausstellung ihren Namen. Der Austausch war in dieser Zeit zwischen den Künstlerinnen sehr intensiv, allerdings bekam keine das Ergebnis der anderen zu sehen. Das Geheimnis wurde erst drei Tage vor Hängung gelüftet und es war mehr als eine Überraschung, als die Gemeinsamkeiten, die Schwierigkeiten, die Rückschritte und neue Ansätze entdeckt wurden. Das Wort Zweiklang hatte auch seine Bedeutung bei der weiteren Zusammenarbeit, was Organisation, Hängung und andere Aktivitäten rund um die Ausstellung betrafen. Als dann die Ausstellung eröffnet wurde, waren über hundert Besucher fasziniert von den ausdrucksstarken Arbeiten, die zu sehen waren.
Judith Mundwiler überzeugte einerseits in ihren Schichtungen mit dem souveränen Umgang von Farbe und Transparenz. Ihre Ideen, ausgefallene Materialien zu einem neuen Kosmos zusammenzusetzen, ist bestechend. Ihre Arbeiten haben eine wunderbare Fernwirkung und lassen uns staunen, was es auf dem zweiten, dritten und vierten Blick zu entdecken gibt.
Hier finden sich dann wieder Gemeinsamkeiten mit den Arbeiten von Gabi Mett, die ebenfalls für ihre detaillierte Ausarbeitung bekannt ist. Briefmarken, Poesiealbumbilder, und andere untypische Materialien wurden zu kleinen Textil- und Materialcollagen zusammengestellt. Interessant war eine völlig neue Richtung mit dem Titel „Transformation“. Befreit von jeglicher Zierde waren Arbeiten zu sehen, in denen die Künstlerin eine weitere Zwiesprache mit den Arbeiten, den Zeichnungen und Malereien ihres Mannes suchte und sie, zwischen zwei Lagen transparenten Stoffes gearbeitet, in einen neuen Zusammenhang brachte. Diese Arbeiten sind mobil, das heißt, sie lassen sich zusammenfalten und ohne Probleme für den modernen Menschen von Ort zu Ort mitnehmen und hängen.
Bei beiden Künstlerinnen dürfen wir gespannt sein auf die weitere Entwicklung und weitere gemeinsame Projekte.
Mitte Juni sollte diese Ausstellung nun zu Ende gehen. Sie hat allerdings so großen Zuspruch gefunden, dass sie bis Ende Oktober in geänderter Hängung weiter zu sehen ist.

Bilder aus der Ausstellung
Fotos Gabi Mett

Einheiten

Donnerstag, 12. Februar 2009

Inch
(Kurzz. in. oder “), Längeneinheit des Engl. Systems, dem früher weit verbreiteten Zoll entsprechend.
1 Inch = 2,54 cm; 1 Foot = 12 Inch *

1/8 Inch 3 mm
1/4 Inch 6,5 mm
3/8 Inch 9 mm
1/2 Inch 1,3 cm
5/8 Inch 1,5 cm
3/4 Inch 1,9 cm
1 Inch 2,54 cm
2 Inch 5,08 cm
3 Inch 7,62 cm
4 Inch 10,16 cm
5 Inch 12,70 cm
6 Inch 15,24 cm
7 Inch 17,78 cm
8 Inch 20,32 cm
9 Inch 22,86 cm
10 Inch 25,40 cm

Umrechnung in Inch: Zentimeter multipliziert mit 0,394
Umrechnung in cm: Inch multipliziert mit 2,54

Yard
„(engl. = Rute, Gerte; Kurzz. yd.), Längeneinheit des Engl. Systems, eingeführt angeblich von Heinrich I. von England (1101), 1 yd. soll dem Abstand zwischen seiner Nasenspitze und dem Ende des Daumens seines ausgestreckten Armes entsprochen haben.“

1 yd. = 3 Feet (Foot) = 91,44 cm; 1 Meter = 1,0936 yd. *
1/8 yd. 11 cm
1/4 yd. 23 cm
1/2 yd. 46 cm
1 yd. 0,91 m
2 yd. 1,83 m
3 yd. 2,74 m
4 yd. 3,66 m
5 yd. 4,57 m

Messen Wiegen Zählen – Lexikon der Maß- und Währungseinheiten; Wissen Verlag GmbH

Centre Européen du Patchwork

Donnerstag, 12. Februar 2009

Sallèles d’ Aude, in der Nähe von Narbonne/Südfrankreich gelegen, ist ein kleines Städtchen mit südlichem Charme, das inmitten von Weinanbaugebieten an einem Kanal liegt, welcher zum Canal du Midi führt. Hier hat Frau Marie Godard vor 3 Jahren das CEP gegründet, ein Zentrum für Patchwork, in dem man nicht nur viel Wissenswertes über Patchwork erfährt sondern auch internationale Quilt-Ausstellungen bewundern kann.

Frau Godard, die selbst begeisterte Quilterin ist, hat immer gestört, dass große Quilt Events wie z.B. die EXPO, meist nur 4 Tage dauern und sie fand es einfach notwendig, dass es zu diesem vielseitigen Thema eine Lokalität gibt, in der ganzjährig Ausstellungen und Aktivitäten stattfinden. Sie verweist auch darauf, dass es sich nicht um ein Museum handelt, sondern um ein Zentrum, das „lebt“.
So hat sie mit ihrer Familie vor 3 Jahren in Salléles ein Anwesen aus dem 19. Jh. mit dazugehörendem Weinlagerhaus erworben und dieses Gebäude für Ausstellungszwecke umgebaut. Alles ist durchdacht funktionell und mit sehr viel Liebe gestaltet.
Im Erdgeschoss befinden sich kleine Ausstellungsräume, die durch das Aufschneiden der betonierten Weintanks entstanden sind. Die Patina der Wände ist durch das Übermalen mit einem Schutzlack erhalten geblieben. So ergibt sich ein ganz besonderes Flair.
Hier werden jährlich wechselnde Patchwork-Schwerpunktthemen gezeigt wie z.B. Quilts der Seidenstraße, Molas, Tapisserie, weiße Quilts, figurative Quilts, englische und amerikanische Quilts von 1890 – 1940, etc.
Außerdem gibt es einen Laden, einen Kommunikationsraum mit Internet und Beamer, sowie einen Raum mit einer Bibliothek. Im ersten Stock befindet sich ein über die gesamte Fläche des Gebäudes erstreckender, hoher Raum, in dem in dreimonatigen Abständen Quiltkünstler aus aller Welt präsentiert werden. Im Boden sind Glasluken eingebaut, durch die man in die darunter liegenden Ausstellungsräume sehen kann. Galerieschienen, Spotbeleuchtung, viel Tageslicht und Videoüberwachung machen diesen Ausstellungsraum perfekt.
Um auch nichtpatchendes Publikum anzusprechen, kombiniert Frau Godard die Quilt-Ausstellungen gern mit Exponaten aus anderen Kunstsparten, wie z.B. Skulpturen oder Malerei.
Wer auf dem Weg in den Süden in der Nähe ist, sollte u.U. auch einen kleinen Umweg in Kauf nehmen, um dem CEP einen Besuch abzustatten, denn so eine Einrichtung gibt es in unseren Breiten nicht!
Davon können wir nur träumen….

Aktuelle Infos und Öffnungszeiten sind abrufbar über:
www.patchwork-cep.com

Barbara Blattl
2006 © Text und Fotos Barbara Blattl

Marmorierter Kuchen

Mittwoch, 11. Februar 2009


Zutaten:
5 Eigelb
250 g Zucker
1 Vanillezucker
½ Butter-Vanille-Aroma oder Rum-Aroma
125 ml lauwarmes Wasser
250 ml Öl
375 g Mehl
1 Backpulver
5 Eiweiß
2 – 3 Esslöffel Kakao

Herstellung:
Eigelb, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, dann Aroma, Wasser und Öl dazurühren. Mehl und Backpulver gut mischen, sieben und unterrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben. Die Hälfte des Teiges mit Kakao verrühren. Der Teig muss gut vom Löffel fließen, bei Bedarf noch etwas warmes Wasser dazugeben. Dann immer abwechselnd zwei Löffel hellen und zwei Löffel dunklen Teig in die Mitte einer gefetteten Springform geben. Den Teig nicht verrühren. Bei 160 Grad etwa eine Stunde backen. Nach dem Erkalten mit Puderzucker oder Glasur überziehen.
RL

Omas Faschingskrapfen

Dienstag, 10. Februar 2009

Zutaten
1 Päckchen Hefe
1/2 Liter Milch
4 Eier
750 g Mehl
1/2 unbehandelte Zitrone
125 g Zucker
250 g Butter
1 Glas Hagebuttenmarmelade
Pflanzenfett zum Fritieren
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
Aus Hefe, Milch, Eiern, Mehl, der abgeriebenen Zitronenschale, Butter und Zucker einen Hefeteig zubereiten. Diesen ca. 1 Stunde gehen lassen.
Anschließend den Teig zu zwei gleich großen, ca. 1,5 cm dicken Platten ausrollen. Mit einem Glas auf einer der Teigplatten Ringe markieren. In die Mitte der Ringe jeweils 1-2 Löffel Marmelade geben und die zweite Teigplatte vorsichtig darüber legen. Durch die darunter liegenden Marmeladenhäufchen zeichnen sich kleine Erhöhungen ab. Um deren Mitte gleichmäßig mit dem Glas Kreise drehen und so die Krapfen ausstechen.
Diese Krapfen wieder etwas ruhen lassen. In der Zwischenzeit das Fett in einem großen Topf erhitzen. Die Krapfen nacheinander im Fett hellgelb ausbacken. Abtropfen und mit Puderzucker bestäuben.